QR-Speisekarte gestalten: So entsteht ein Menü, das Gäste gern am Handy nutzen
Ein praktischer Leitfaden zur Gestaltung Ihrer QR-Speisekarte: Reihenfolge der Kategorien, kurze Beschreibungen, Fotos, klare Preise und ein schlichter erster Bildschirm.
Ein Gast setzt sich, scannt den Code und landet auf Ihrer Speisekarte. Innerhalb weniger Sekunden entscheidet er, ob die Karte angenehm oder lästig ist. Die meisten QR-Menüs, die Gäste frustrieren, sind nicht kaputt. Sie sind einfach wie eine gedruckte Seite gestaltet, die auf einen kleinen Bildschirm gequetscht wurde. So gestalten Sie eine Karte, die sich auf dem Smartphone natürlich anfühlt.
Halten Sie den ersten Bildschirm schlicht
Als Erstes sollte der Gast den Namen Ihres Lokals, seinen Tisch und eine kurze Liste der Kategorien sehen. Verzichten Sie auf lange Begrüßungstexte, große Banner und Pop-ups. Wenn Sie etwas hervorheben möchten, wählen Sie genau eine Sache, etwa das Tagesgericht, und belassen Sie es dabei. Der Gast möchte bestellen, nicht lesen.
Kategorien in der Reihenfolge des Essens
Folgen Sie dem natürlichen Ablauf einer Mahlzeit: Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts, Getränke. Wenn die meisten Bestellungen Kaffee und Frühstück sind, stellen Sie diese an den Anfang. Halten Sie die Zahl der Kategorien überschaubar; sieben oder acht klare Gruppen sind besser als zwanzig winzige. Verwenden Sie einfache Begriffe, die Ihre Gäste kennen, keine internen Küchenkürzel.
- Platzieren Sie Bestseller und Empfehlungen des Hauses oben in jeder Kategorie.
- Behalten Sie die Reihenfolge jeden Tag bei, damit Stammgäste sich schnell zurechtfinden.
- Blenden Sie ausverkaufte Artikel aus oder kennzeichnen Sie sie deutlich, statt sie bestellbar zu lassen.
Schreiben Sie kurze, hilfreiche Beschreibungen
Eine gute Beschreibung sagt in ein bis zwei Zeilen, was im Gericht steckt und wie es serviert wird. Nennen Sie die wichtigsten Zutaten, Allergene und den Schärfegrad. Vermeiden Sie leere Adjektive wie „köstlich“ oder „fantastisch“. Wenn es Auswahlmöglichkeiten gibt, etwa Portionsgröße oder Soße, zeigen Sie diese als wählbare Optionen, statt sie im Text zu erklären.
Setzen Sie Fotos gezielt ein
Fotos verkaufen, aber nur gute. Ein scharfes, gut ausgeleuchtetes Foto Ihres Signature-Gerichts hilft bei der Entscheidung; ein dunkles oder unscharfes bewirkt das Gegenteil. Sie brauchen nicht für jeden Artikel ein Bild. Beginnen Sie mit Bestsellern und mit Gerichten, die man sich allein anhand des Namens schwer vorstellen kann. Halten Sie die Bilddateien klein, damit die Seite auch mit mobilen Daten schnell lädt.
Preise und Texte gut lesbar machen
Zeigen Sie den Preis neben jedem Artikel, immer an derselben Stelle und ohne versteckte Aufschläge. Wenn eine Option den Preis ändert, nennen Sie die Differenz direkt bei der Option. Nutzen Sie eine gut lesbare Schriftgröße, einen starken Kontrast zwischen Text und Hintergrund und genug Abstand, damit der Daumen den richtigen Artikel trifft. Testen Sie die Karte auf einem älteren Handy bei Tageslicht, nicht nur am Bildschirm im Büro.
Mit QR Menu Manager besteht Ihre Speisekarte aus WooCommerce-Produkten. Kategorien, Fotos, Preise, Portionen und Extras pflegen Sie an einem Ort, und der Tisch wird der Bestellung automatisch zugeordnet. Egal, welches Werkzeug Sie nutzen: Prüfen Sie die Karte alle paar Wochen, streichen Sie, was sich nicht verkauft, aktualisieren Sie die Fotos und halten Sie den ersten Bildschirm aufgeräumt.
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